Armutssensibel handeln – Chancengerechtigkeit in der Kita leben

Kinder stärken, Familien wertschätzend begleiten und Teilhabe für alle ermöglichen

Darum geht es

Nicht alle Kinder wachsen unter den gleichen Bedingungen auf. Finanzielle Einschränkungen, beengte Wohnverhältnisse, fehlende soziale Teilhabe oder belastende Lebenssituationen beeinflussen den Alltag vieler Familien – oft, ohne dass dies auf den ersten Blick sichtbar wird. Für Kinder können diese Erfahrungen Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden, ihre Bildungs- und Entwicklungschancen sowie ihr Zugehörigkeitsgefühl haben.

Kindertageseinrichtungen spielen eine entscheidende Rolle dabei, allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gute Entwicklungs- und Bildungschancen zu eröffnen. Dafür braucht es eine pädagogische Haltung, die sensibel für unterschiedliche Lebenslagen ist, Vorurteile reflektiert und Teilhabe aktiv ermöglicht.

In diesem Studientag setzen wir uns mit den Auswirkungen von Armut und sozialer Benachteiligung auf den Kita-Alltag auseinander. Gemeinsam reflektieren wir unsere eigene Haltung, betrachten strukturelle Barrieren und entwickeln konkrete Ideen, wie Kinder und Familien wertschätzend begleitet werden können, ohne sie zu beschämen oder auszugrenzen. Ziel ist es, eine armutssensible Kita-Kultur zu gestalten, in der jedes Kind gesehen wird und Zugehörigkeit erfährt.

Das erwartet euch

Diese Ausschreibung dient als Orientierung.

Jede Kita begegnet Familien mit unterschiedlichen Lebensrealitäten. Deshalb stimmen wir die Inhalte des Studientages gemeinsam mit euch ab und setzen dort Schwerpunkte, wo ihr Unterstützung benötigt.

Mögliche Themenfelder:

  • Kinderarmut in Deutschland – Zahlen, Fakten und Auswirkungen auf den Kita-Alltag
  • Armut erkennen, ohne zu stigmatisieren
  • Wie soziale Benachteiligung Bildungs- und Teilhabechancen beeinflusst
  • Die eigene Haltung reflektieren: Vorurteile, Zuschreibungen und unbewusste Bewertungen
  • Scham, Ausgrenzung und Zugehörigkeit – die Perspektive von Kindern verstehen
  • Familien ressourcenorientiert und wertschätzend begleiten
  • Chancengerechtigkeit im Alltag leben: Teilhabe ermöglichen und Barrieren abbauen
  • Zusammenarbeit mit Eltern in belastenden Lebenslagen
  • Netzwerke und Unterstützungssysteme kennenlernen
  • Praxisnahe Fallbeispiele, Reflexionsimpulse und konkrete Ideen für eine armutssensible Kita

Ziel der Fortbildung

Die Teilnehmenden entwickeln ein Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Familien in unterschiedlichen sozialen Situationen und reflektieren ihre eigene pädagogische Haltung. Sie lernen, Armut und soziale Benachteiligung sensibel wahrzunehmen, ohne zu stigmatisieren, und erhalten praxisnahe Impulse, um Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Zugehörigkeit im Kita-Alltag aktiv zu fördern. So entsteht eine Einrichtung, in der jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft die gleichen Möglichkeiten erhält, sich sicher, angenommen und wirksam zu erleben.

Zielgruppe

Ihr möchtet Kinder und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen sensibel begleiten und Chancengerechtigkeit im Kita-Alltag aktiv fördern? Dann bucht diesen Studientag. Er richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und gesamte Kita-Teams, die ihre Haltung reflektieren und eine armutssensible, wertschätzende und inklusive Kita-Kultur weiterentwickeln möchten.

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Wir kommen zu euch​

Ihr möchtet das Thema gerne gemeinsam im Team bearbeiten? 

Preis auf Anfrage

Dein:e Referent:innen

Lisa Lieb

Meine Arbeit lebt von Nähe, echtem Interesse und dem tiefen Verständnis für die Herausforderungen im Kita-Alltag. Mir geht es nicht darum, fertige Konzepte überzustülpen – sondern darum, gemeinsam mit den Teams nachhaltige Veränderungen anzustoßen, die wirklich passen.

Daniela Kock

Ich möchte pädagogische Fachkräfte stärken, damit sie gelassener, resilienter und mit Freude durch ihren Alltag gehen. Was mich ausmacht, ist meine tiefe Verbundenheit mit dem Beruf, mein Verständnis für die Herausforderungen und meine Fähigkeit, praxisnahe Impulse mit echter Ermutigung zu verbinden – für mehr Leichtigkeit im Tun und mehr Kraft im Miteinander.

Janine Schuh

In meinen Seminaren, Studientagen und in der Begleitung pädagogischer Teams arbeite ich mit einem beziehungs- und bedürfnisorientierten Ansatz. Ich unterstütze Fachkräfte dabei, im Umgang mit Kindern und im Team achtsam, klar und verbindend zu handeln. Grundlage meiner Arbeit sind die emotionalen Grundbedürfnisse nach Bindung, Autonomie und Sicherheit.

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