Autonomiephase – Entwicklungsimpuls oder tägliche Herausforderung?

Wie Erwachsene Kinder in dieser Phase wirksam und beziehungsorientiert begleiten können

Das Seminar im Überblick

„Ich mach das allein!“

Die Autonomiephase – oft auch als „Trotzalter“ bezeichnet – ist ein bedeutsamer Entwicklungsschritt im Leben junger Kinder. In dieser Zeit zeigen sie ein starkes Bedürfnis nach Selbstbestimmung, Eigenständigkeit und Einflussnahme. Für pädagogische Fachkräfte und andere Bezugspersonen kann das herausfordernd sein: Emotionale Ausbrüche, Ablehnung von Hilfe und scheinbar grundlose Wut fordern Geduld, Klarheit und eine sichere Haltung.

In diesem Workshop beleuchten wir die entwicklungspsychologischen Hintergründe der Autonomiephase und erarbeiten gemeinsam, was Kinder in dieser Zeit wirklich brauchen. Ziel ist es, Erwachsene zu stärken – in ihrer Präsenz, in ihrem Verständnis und in ihrer Fähigkeit, auch in schwierigen Momenten beziehungsorientiert und wirksam zu handeln.

Lernziele

  • Entwicklungspsychologische Grundlagen der Autonomiephase
  • Unterscheidung zwischen Konflikt, konstruktiver/destruktiver Aggression und Gewalt
  • Reflexion: Welche Haltung hilft Kindern in dieser Phase?
  • Konkrete Impulse für den Umgang mit eskalierenden Situationen
  • Einführung in das Konzept der responsiven Konfliktassistenz – und erste Anwendungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Krippe und Kita, die mit Kindern unter drei Jahren arbeiten und deren Autonomiebestreben feinfühlig begleiten möchten.

Kursdatum

Deine Referentin

Helia Schneider

In meinen Seminaren treffen Methodenvielfalt, Selbsterfahrung und fachlicher Input auf eine Haltung der Wertschätzung und Offenheit. Lernen darf bewegen – persönlich, professionell und gemeinsam.

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