Kinder entdecken früh, dass ihre Welt etwas mit Geschlecht zu tun hat. Sie nehmen Unterschiede wahr, entwickeln im 2./3. Lebensjahr ein eigenes Geschlechtsverständnis und probieren sich spielerisch aus. Dabei überraschen sie oft Fachkräfte durch ihr Verhalten – und manchmal führt stark geschlechterstereotypes Verhalten zu Unsicherheit: Wie können wir Kinder begleiten, ohne sie einzuengen?
Geschlechtersensibilität in der Kita bedeutet, Stereotype bewusst zu erkennen und zu vermeiden – und gleichzeitig eine Balance zu finden: Kinder brauchen Orientierung durch klare Rollenbilder, aber auch die Freiheit, eigene Interessen und Ausdrucksformen zu entdecken.
In diesem Seminar werfen wir gemeinsam einen praxisnahen Blick auf Rollenverständnisse, Materialien, Angebote und die eigene Haltung. Wir reflektieren, wie Fachkräfte klare Strukturen und flexible Spielräume verbinden können, um alle Kinder individuell zu stärken und zu fördern.
Ziel der Fortbildung:
Die Teilnehmenden entwickeln Sicherheit im Umgang mit Geschlechterrollen, lernen, Stereotype bewusst zu vermeiden und klare Strukturen mit flexiblen Spielräumen zu verbinden.
Diese Ausschreibung dient als Orientierung.
Jede Kita ist einzigartig – deshalb gestalten wir die Inhalte gemeinsam mit euch: Ihr entscheidet, wo euer Schwerpunkt liegt.
Mögliche Themenfelder:
• Wie entstehen Geschlechterstereotype – und wie können wir sie erkennen und auflösen
• Kombination aus klaren Rollenbildern und flexiblen Spielräumen
• Persönlichkeitsentwicklung und Einfluss von Rollenbildern
• Reflexion des Spiel- und Raumangebots auf Geschlechtervielfalt
• Praxisideen: Materialien, Spiele und Impulse für mehr Vielfalt
• Umgang mit Vorbehalten im Team und bei Eltern
• Strategien für einen geschlechterbewussten, alltagsnahen Kita-Alltag
Ihr möchtet das Thema gerne gemeinsam im Team bearbeiten?
Preis auf Anfrage
Ich begleite Fachkräfte mit bewegungsorientierten Impulsen, die Entwicklung durch selbsttätiges Handeln fördern. In meiner Arbeit stehen die Stärken der Menschen im Mittelpunkt – getragen von den Prinzipien Freiwilligkeit, Partizipation und gelebter Wertschätzung.
Als Diplompsychologin mit langjähriger Praxiserfahrung in pädagogischen und psychosozialen Handlungsfeldern begleite ich Fachkräfte in der Aus- und Weiterbildung zu sexueller Bildung, Gewaltprävention und diskriminierungssensibler Pädagogik. Dabei verbinde ich wissenschaftliche Tiefe mit kreativen Methoden.
Es berührt mich tief, Kindern dabei zuzusehen, wie sie neugierig und voller Entdeckerfreude ihre Welt erobern. Deshalb ist es mir ein echtes Anliegen, Erwachsene – ob pädagogische Fachkräfte oder Bezugspersonen – darin zu unterstützen, Kinder achtsam und stärkend auf ihrem Weg zu begleiten.
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