Alle Menschen haben Vorurteile und das macht Sinn, um die komplexe Welt, in der wir leben, besser begreifen zu können. Problematisch wird es, wenn Vorurteile dazu führen, dass Menschen in Schubladen gesteckt werden, aus denen sie selbst nur schwer wieder herauskommen. Aus diesem Grund beschäftigt sich Anti-Diskriminierung – und hier insbesondere der Anti-Bias-Ansatz – mit Vorurteilen, daraus resultierenden Diskriminierungsformen und ihren vielschichtigen Verstrickungen. Der Ansatz zielt proaktiv
darauf ab, gesamtgesellschaftlich bestehende Schieflagen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen. Positiv formuliert hat er somit Chancengleichheit, Partizipation und Inklusion zum Ziel.
Bei Anti-Diskriminierung im pädagogischen Kontext geht es – im Sinne einer vorurteilsbewussten Pädagogik – um ein vorurteilsbewusstes Miteinander, in dem Kinder dazu befähigt werden, ein positives Selbstbild und einen empathischen Umgang mit Vielfalt zu entwickeln. Gelingende Inklusion in der eigenen Einrichtung zu leben, führt dazu, dass sich alle wohl und willkommen
fühlen, was die Grundlage für eine gesunde Entwicklung darstellt. Wie ein inklusives und wertschätzendes Miteinander auf unterschiedlichen Ebenen in der eigenen Praxis konkret gelingen kann, z.B. bei der Auswahl vielfältiger Kinderbücher oder in einer vorurteilsbewussten Zusammenarbeit mit Eltern, wird Thema der Fortbildung sein.
Meine Fortbildungen laden dazu ein, den Kern gelingender Zusammenarbeit bewusst wahrzunehmen: Wertschätzung als Haltung, Beziehung als tragendes Element und das Wohlbefinden als gemeinsames Ziel
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