Visuelle Hilfsmittel in der Arbeit mit autistischen Kindern (Tagesseminar)

Orientierung schaffen, Kommunikation erleichtern, Selbstständigkeit fördern

Das Seminar im Überblick

Wenn Bilder Brücken bauen – Visuelle Hilfen für mehr Verständigung im Alltag mit Autismus

Kinder aus dem Autismus-Spektrum erleben und gestalten Kommunikation oft auf ganz eigene Weise. Was für neurotypische Kinder selbstverständlich erscheint, braucht hier manchmal neue Wege – klare Strukturen, visuelle Orientierung und unterstützende Kommunikationsformen. Visuelle Hilfsmittel können dabei wahre Türöffner sein: Sie schaffen Sicherheit, vermeiden Missverständnisse und ermöglichen überhaupt erst ein Miteinander.

In dieser praxisnahen Fortbildung tauchst du ein in die Welt der unterstützten Kommunikation (UK) und visuellen Begleitung. Du lernst bewährte Methoden wie TEACCH und PECS kennen, erfährst, wie verschiedene UK-Werkzeuge funktionieren – und wie du sie im pädagogischen Alltag sinnvoll, kreativ und individuell einsetzen kannst.

Ob Morgenkreis, Übergänge oder Konfliktsituationen: Gemeinsam entdecken wir, wie visuelle Hilfen zu mehr Verständigung, Selbstwirksamkeit und Beziehung beitragen können – und wie du mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielst.

Lernziele

  •  Einführung in die Wirkung visueller Unterstützung bei autistischen Kindern
  • Überblick über bewährte UK-Ansätze wie TEACCH und PECS
  • Grundlagen unterstützter Kommunikation – und wie sie Sprache ersetzt oder ergänzt
  • Kennenlernen konkreter UK-Werkzeuge: Symbolkarten, Tafeln, Apps, Sprachausgabegeräte
  • Praktische Methoden für mehr Struktur, Orientierung und Verständigung im Alltag

Zielgruppe

Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte, die visuelle Strategien kennenlernen und wirksam in ihren Alltag integrieren möchten.

Kursdatum

Datum
Zeit
Preis
27.11.2026
09:00 - 16:00
159 

Deine Referentin

Timo Warnholz

Mein Ziel ist es, durch die Vermittlung fundierten Hintergrundwissens ein tieferes Verständnis für komplexe Störungsbilder und die daraus resultierenden Verhaltensweisen zu schaffen. Dabei ist es mir wichtig, Theorie und Praxis so zu verbinden, dass Fachkräfte das Gelernte direkt und wirksam in ihren Berufsalltag integrieren können.

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