Anti-Diskriminierung in der pädagogischen Praxis
Alle Menschen haben Vorurteile und das macht Sinn, um die komplexe Welt, in der wir leben, besser begreifen zu können. Problematisch wird es, wenn Vorurteile dazu führen, dass Menschen in Schubladen gesteckt werden, aus denen sie selbst nur schwer wieder herauskommen. Aus diesem Grund beschäftigt sich Anti-Diskriminierung – und hier insbesondere der Anti-Bias-Ansatz – mit Vorurteilen, daraus resultierenden Diskriminierungsformen und ihren vielschichtigen Verstrickungen. Der Ansatz zielt proaktiv
darauf ab, gesamtgesellschaftlich bestehende Schieflagen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen. Positiv formuliert hat er somit Chancengleichheit, Partizipation und Inklusion zum Ziel.
Bei Anti-Diskriminierung im pädagogischen Kontext geht es – im Sinne einer vorurteilsbewussten Pädagogik – um ein vorurteilsbewusstes Miteinander, in dem Kinder dazu befähigt werden, ein positives Selbstbild und einen empathischen Umgang mit Vielfalt zu entwickeln. Gelingende Inklusion in der eigenen Einrichtung zu leben, führt dazu, dass sich alle wohl und willkommen
fühlen, was die Grundlage für eine gesunde Entwicklung darstellt. Wie ein inklusives und wertschätzendes Miteinander auf unterschiedlichen Ebenen in der eigenen Praxis konkret gelingen kann, z.B. bei der Auswahl vielfältiger Kinderbücher oder in einer vorurteilsbewussten Zusammenarbeit mit Eltern, wird Thema der Fortbildung sein.
Seit über 15 Jahren bin ich mit viel Herz und Erfahrung für frühpädagogische Fachkräfte unterwegs. Meine Arbeit lebt von Nähe, echtem Interesse und dem tiefen Verständnis für die Herausforderungen im Kita-Alltag. Mir geht es nicht darum, fertige Konzepte überzustülpen – sondern darum, gemeinsam mit den Teams nachhaltige Veränderungen anzustoßen, die wirklich passen. Ich hole Fachkräfte da ab, wo sie stehen, und begleite sie mit Klarheit, Wertschätzung und einem offenen Blick für das, was möglich ist
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